
Gut zu wissen: Sensitive-Futter richtet sich allgemein an ernährungssensible Hunde, ohne automatisch für die Diagnose oder Behandlung einer Futtermittelallergie geeignet zu sein, wie es zum Beispiel bei hypoallergenem Hundefutter der Fall ist.
Viele Sensitive-Produkte setzen auf Monoprotein. Das bedeutet, dass das tierische Eiweiß ausschließlich aus einer Proteinquelle stammt – beispielsweise Pferd, Wild oder Lamm.
Eine einzige Proteinquelle erleichtert es, mögliche Unverträglichkeiten einzugrenzen. Gleichzeitig sind Monoprotein-Rezepturen häufig bewusst einfach aufgebaut und enthalten nur wenige weitere Zutaten.
Monoprotein ist allerdings kein Qualitätsmerkmal und keine Garantie für Verträglichkeit. Auch auf seltene Proteinquellen können Hunde allergisch reagieren.
Neben der Proteinquelle spielt die gesamte Rezeptur eine wichtige Rolle. Viele Sensitive-Futter setzen auf leicht verdauliche Kohlenhydratquellen sowie bewusst ausgewählte Zutaten mit einer klaren Funktion innerhalb der Rezeptur.
Je übersichtlicher die Zutatenliste aufgebaut ist, desto leichter lässt sich nachvollziehen, welche Bestandteile der Hund erhält. Das kann insbesondere bei ernährungssensiblen Hunden hilfreich sein.
Frischfutter kann für sensible Vierbeiner besonders geeignet sein. In Sensitive Rezepturen kommen häufig ausgewählte Proteinquellen wie Pferd oder Wild, gut verträgliche Kohlenhydratquellen und funktionell ausgewählte Zutaten zum Einsatz.
Im Unterschied zu klassischem Dosenfutter werden solche Menüs meist schonend gegart und anschließend direkt gekühlt oder tiefgekühlt. So bleibt der erreichte Qualitätszustand erhalten, ohne dass das fertige Produkt zur Haltbarmachung stark erhitzt werden muss.
In unserem Hundefutter-Check erfährst du mehr über Frischfutter.

Eine transparente Zutatenliste und klar benannte Proteinquellen erleichtern es, verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen. Auch die Zusammensetzung der Rezeptur liefert wichtige Hinweise auf die Qualität eines Futters.
Insbesondere die Unterscheidung zwischen Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel ist ein Muss. Auch der Begriff Monoprotein kann hilfreich sein, um das geeignete Futter für einen sensiblen Hund zu finden.
Auch besonders gut verträgliches oder selbst gekochtes Sensitiv Futter sollte nicht von heute auf morgen eingeführt werden. Eine langsame Umstellung über mehrere Tage gibt dem Verdauungssystem Zeit, sich an die neue Rezeptur zu gewöhnen.
Verdauungsprobleme können viele Ursachen haben. Halten Beschwerden länger an oder treten sie immer wieder auf, sollte zunächst tierärztlich abgeklärt werden, ob eine Erkrankung oder Futtermittelallergie vorliegt.