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Mäkeliger Hund: Tipps für die Fütterung

So animierst du deinen Vierbeiner zum Fressen.

Wenn dein Hund sein Futter stehen lässt, ist die Sorge oft groß. Wirkt er sonst fit, steckt nicht immer etwas Ernstes dahinter – oft helfen Veränderungen beim Futter, damit er wieder mit Freude frisst. 

Weitere Ursachen für Appetitlosigkeit und was du tun kannst, erfährst du auf unserer Themenseite Hund frisst nicht: was tun?

 

Mäkeliger Hund: Das steckt dahinter

Mal kurz schnuppern, ein vorwurfsvoller Blick nach oben und dann: „Ne, Frauchen, kannst du wieder mitnehmen.“ Es kann viele Gründe haben, warum ein Hund wenig Appetit hat und sein Futter verweigert. 

Eine Übersicht dazu findest du auf unserer Übersichtsseite Hund frisst nicht: was tun? 

Wirkt dein Hund ansonsten munter, interessiert und fit, hast du ihn beim Tierarzt durchchecken lassen? Dann kann es gut sein, dass du es mit einem mäkeligen Hund zu tun hast. 

Dann ist nicht unbedingt die Nahrungsaufnahme an sich das Problem. Vor allem geht es darum, ob deinem Hund das Futter wirklich schmeckt, es angenehm für ihn riecht und ihm von der Konsistenz her zusagt. 

 Wenn dein Hund Hunger hat, aber nicht frisst, ist ihm das Futter in diesem Moment schlicht nicht attraktiv genug. 

Was ein Futter so richtig sexy macht, erfährst du auf unserer Seite Wie Hunde ihr Futter schmecken

Warum Geruch, Geschmack und Konsistenz so wichtig sind

Dein Hund verfügt über bis zu 300 Millionen Riechzellen. Im Vergleich: Als Mensch kommst du mit etwa 5 bis 30 Millionen Riechzellen klar. Kein Wunder, dass allein der Duft des Futters darüber entscheidet, ob der Vierbeiner das Futter annimmt oder ablehnt.  

Dazu kommt: Für Hunde zählt mehr als der Geschmack. Konsistenz, Feuchtigkeit, Temperatur und Maulgefühl spielen eine große Rolle. Manche Hunde mögen weiches, saftiges Futter lieber und tun sich mit trockener oder sehr harter Nahrung schwer. 

Mehr zum Thema erfährst du in unserem Beitrag Der Hund frisst mit der Nase.

Auf die Frische kommt es an

Frisch zubereitete Mahlzeiten bringen einen klaren Vorteil. Sie riecht intensiver, natürlicher und spricht Hunde über das Aroma an. 

Wer keine Zeit hat, selbst zu kochen, für den kann hochwertiges, gekühltes Frischfutter eine Alternative sein. 

Gerade bei mäkeligen Hunden ist die Akzeptanz solcher Menüs oft deutlich höher als bei klassischem Fertigfutter. Was gut riecht und gut schmeckt, wird lieber gegessen.

Die FreshMenus von LuckyChef sind näher dran an selbst gekochten Mahlzeiten als alles, was du bisher gefüttert hast.

10 Tipps für mäkelige Hunde

Mit ein paar kleinen Veränderungen lässt sich oft schon viel erreichen. Mit unseren Tipps sorgst du mit etwas Glück für mehr Begeisterung am Napf.

  • Futter leicht anwärmen: Warmes Futter riecht intensiver als kaltes. Das Futter sollte mindestens Zimmertemperatur haben. 
  • Etwas Öl hinzugeben: Ein hochwertiges Öl kann das Futter geschmacklich aufwerten und den Geruch intensivieren.
  • Warmes Wasser untermischen: Ein Schuss warmes Wasser kann Wunder wirken. Das Futter wird weicher, saftiger und duftet stärker. 
  • Leckerlis reduzieren: Wenn ständig kleine Extras verfügbar sind, verliert das Hauptfutter an Reiz. Weniger Snacks können helfen, den Appetit auf die Hauptmahlzeiten wieder zu steigern. 
  • Die Konsistenz anpassen: Manche Hunde bevorzugen weiches, saftiges Futter, andere mögen Stückchen lieber als Brei. Probiere es einfach mal aus.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten: Viele Hunde kommen mit mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt besser zurecht.
  • Ruhe & Routinen: Manche Hunde fressen besser, wenn es rund um den Napf entspannt und vorhersehbar ist. Ein ruhiger Platz und klare Zeiten können viel ausmachen.
  • Keine Reste füttern: Was länger steht, kann antrocknen, das Aroma verlieren oder einfach unappetitlich werden. Reste deshalb besser entsorgen als stundenlang stehen zu lassen. 
  • Mehr Aroma ins Spiel bringen: Wenn dein Hund mäkelig ist, lohnt sich Futter, das von Natur aus intensiver riecht. Je ansprechender das Aroma, desto eher landet es auch im Hundemaul. 
  •  Frisch gekochtes Futter oder Frischfutter testen: Selbst gekochte Mahlzeiten oder Frischemenüs, die wie selbst gekocht riechen und schmecken, kommen bei den meisten Hunden besonders gut an. 

Diese Fehler solltest du vermeiden

Als Hundehalter meint man es manchmal zu gut. Das hier solltest du NICHT tun.  

  • Jede Mahlzeit mit ungesunden Extras pimpen. Irgendwann ist das normale Futter dann völlig out.  
  • Zu viele Leckerlis zwischendurch. Sie nehmen den Appetit auf die Mahlzeit.  

Wichtig: Kommen zur Inappetenz noch andere Symptome dazu, sollte es tierärztlich abgeklärt werden.

Wann du mit deinem mäkeligen Hund zum Tierarzt musst

Auch ein mäkeliger Hund kann krank sein. Wenn dein Hund gar nicht mehr frisst, zusätzlich erbricht, Durchfall hat, stark abnimmt, schlapp wirkt, Schmerzen zeigt oder sich deutlich anders verhält als sonst, sollte das tierärztlich abgeklärt werden. Auch Zahnprobleme können dazu führen, dass dein Hund sein Futter stehen lässt. 

Im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu viel beim Tierarzt nachfragen als einmal zu wenig.

Alles zu den verschiedenen Hintergründen von Appetitlosigkeit beim Hund erfährst du auf unserer Themenseite Hund frisst nicht: was tun?  

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Mehr Frische, mehr Appetit

Auch wählerische Hunde wollen fressen – wenn es richtig lecker riecht und schmeckt. Frischfutter kann den Unterschied machen. 

LuckyChef FreshMenus schmecken wie selbst gekocht und enthalten die natürlichen Aromen einer frischen Mahlzeit. 

Jetzt einfach mal testen und Frische nach Hause liefern lassen. 

FAQ Hund frisst nicht

Wenn dein Hund sonst munter wirkt, steckt oft keine akute schwere Erkrankung dahinter. Häufig sind Gewohnheit, Geruch, Konsistenz oder die allgemeine Attraktivität des Futters entscheidend.  

Oft hilft ein besonders aromatisches, gut riechendes Futter. Viele Hunde nehmen leicht angewärmte, frisch gekochte Mahlzeiten oder Frischfutter wie die FreshMenus von LuckyChef besser an als klassisches Trockenfutter oder herkömmliches Nassfutter.

Trockenfutter riecht oft wenig nach natürlichen Aromen und ist trockener in der Konsistenz. Für sensible oder wählerische Hunde kann das unattraktiv sein.

Das kommt bei mäkeligen Hunden durchaus vor. Sie haben Appetit, aber nicht auf genau dieses Futter. Dann liegt das Problem oft nicht beim Hunger, sondern bei Geruch, Geschmack oder Konsistenz. 

Nach der Läufigkeit kann der Hormonhaushalt noch eine Weile durcheinander sein. Manche Hündinnen sind ruhiger, anhänglicher oder sensibler als sonst und haben vorübergehend weniger Appetit. Frisst deine Hündin länger schlecht, nimmt ab oder wirkt krank, solltest du das tierärztlich abklären lassen. 

Ein gesunder erwachsener Hund kann es meist verkraften, wenn er einmal eine Mahlzeit auslässt oder einen Tag lang wenig oder gar nichts frisst. Bei Welpen, Senioren, sehr kleinen Hunden oder Hunden mit Vorerkrankungen solltest du früher reagieren. Wichtig ist immer das Gesamtbild: Trinkt dein Hund, ist er aufmerksam und verhält er ansonsten sich wie gewohnt? 

Nach einer Kastration können Übelkeit durch die Narkose, Schmerzen und der Stress rund um die Operation den Appetit bremsen. Eine kurze Futterpause direkt danach ist normal. Frisst dein Hund auch am nächsten Tag nicht, erbricht sich, wirkt sehr schlapp oder zeigt Schmerzen, melde dich bei der behandelnden Tierarztpraxis.

Bei Senioren kann der Geruchs- und Geschmackssinn nachlassen, das Futter riecht dann weniger spannend. Außerdem bewegen sich ältere Hunde oft weniger und haben dadurch einen geringeren Energiebedarf.   Wichtig: Weniger Appetit im Alter kann vorkommen, sollte aber nie einfach als „ist halt so“ abgehakt werden. Im Zweifel solltest du deinen alten Hund dem Tierarzt vorstellen und die Ernährung für alte Hunde anpassen.  

Es kann zum Beispiel helfen, das Futter leicht zu erwärmen, etwas Wasser zuzufügen oder auf eine weichere Konsistenz zu achten.

Manche Hunde mögen Edelstahlnäpfe nicht, weil sie klappern oder spiegeln. Auch eine anschlagende Hundemarke oder ein rutschender Napf kann stören. Wenn dein Hund den Edelstahlnapf meidet, kann ein breiterer, rutschfester oder geräuschärmerer Napf helfen. 

Ein Keramiknapf ist nicht automatisch für jeden Hund angenehm. Manche Hunde kommen mit der Form, Tiefe oder Randhöhe nicht gut zurecht und stoßen beim Fressen mit Schnauze oder Barthaaren an. Wenn dein Hund den Keramiknapf meidet, lohnt sich ein Blick auf Größe, Höhe und Rutschfestigkeit des Napfs. 

Wenn dein Hund aus der Hand frisst, aber nicht aus dem Napf, können viele Gründe dahinter stecken:  Stress am Futterplatz, schlechte Erfahrungen mit dem Napf, unangenehme Geräusche oder Gewohnheit durch Handfütterung. Aus der Hand wirkt Futter für viele Hunde sicher und vertraut. 

Wenn dein Hund nicht aus dem Napf frisst, können Napf, Futterplatz oder Umgebung die Ursache sein. Ein ungeeignetes Material, ein zu tiefer oder zu schmaler Napf, Unruhe beim Fressen oder negative Verknüpfungen können dazu führen, dass dein Hund die Schüssel meidet. Deshalb lohnt sich immer der Blick auf die gesamte Fütterungssituation und nicht nur aufs Futter. 

Für den Hund ist das Fressen vom Boden ganz natürlich. Manchmal passt aber der Napf einfach nicht: Klappernde Geräusche, anstoßende Tasthaare oder schlechte Erfahrungen. Auch Stress, Schmerzen, Gewohnheiten oder psychische Ursachen können eine Rolle spielen. 

Wichtig ist, auf den Allgemeinzustand zu achten. Trinkt dein Hund noch, wirkt er fit oder eher schlapp, kommt Erbrechen dazu? Bei Welpen, Senioren oder geschwächten Hunden solltest du lieber früh zum Tierarzt.

Wenn dein Hund zusätzlich erbricht, ist das immer ernster zu nehmen als Appetitlosigkeit allein. Vor allem bei wiederholtem Erbrechen, weißem Schaum, Schwäche oder Schmerzen sollte er tierärztlich untersucht werden.

Wenn ein Hund mit Cushing plötzlich keinen Appetit mehr hat, können Begleiterkrankungen, Beschwerden oder Nebenwirkungen von Medikamenten dahinterstecken. Das sollte tierärztlich überprüft werden.

Bei herzkranken Hunden können Schwäche, Atemprobleme, schlechtere Belastbarkeit oder auch Medikamente den Appetit beeinflussen. Wenn dein Hund zusätzlich ruhiger wirkt oder schneller erschöpft ist, sollte das kontrolliert werden.

Hunde mit Vestibularsyndrom sind oft schwindelig, desorientiert und übelkeitsgeplagt. Viele fressen deshalb schlechter oder gar nicht. 

Dann solltest du nicht lange abwarten. Diese Kombination kann auf Schmerzen, Kreislaufprobleme, Fieber oder eine ernstere Erkrankung hinweisen und gehört zeitnah tierärztlich abgeklärt. 

Wenn dein Hund deutlich mehr schläft als sonst und zusätzlich das Futter verweigert, solltest du ihn gut beobachten. Wirkt er abgeschlagen, teilnahmslos oder kommen weitere Symptome dazu, ist ein Tierarztbesuch sinnvoll.

Wenn dein Hund plötzlich Trockenfutter meidet, können Schmerzen im Maul eine Rolle spielen, etwa an den Zähnen, am Zahnfleisch oder Kiefer. Denn härtere Kroketten zu kauen ist deutlich unangenehmer als weiches Futter. Manchmal ist Trockenfutter für Hunde aber auch schlicht weniger attraktiv im Geruch oder in der Konsistenz. Du kannst ihm Nassfutter, selbst gekochtes Futter oder auch ein paar Leckerlis anbieten, um einzuschätzen, ob es am Futter selbst liegt. 

Nicht jeder Hund nimmt Schonkost gerne an. Manche mögen Geruch oder Konsistenz nicht, andere fühlen sich so unwohl, dass sie alles ablehnen. Wenn dein Hund grundsätzlich noch frisst, kannst du die Morosche Suppe auch löffelweise unter das gewohnte Futter rühren.    

Die Ursachen reichen von einer Magenverstimmung über Schmerzen bis hin zu Infekten oder organischen Erkrankungen. Entscheidend ist, wie oft dein Hund erbricht und wie sein Allgemeinzustand wirkt.