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Wissenschaftlich fundiert. Verständlich erklärt. Für deinen Hund.

Wissenschaftlich fundiert. Verständlich erklärt. Für deinen Hund.

In dieser Rubrik kommen unsere Tierärzte zu Wort – Experten, die sich seit Jahren mit gesunder Hundeernährung beschäftigen. 

Sie beantworten Fragen rund um die Hundegesundheit – und zeigen, welche wichtige Rolle die Ernährung dabei spielt. 

So kannst du sichergehen, dass du gut informiert bist – und die richtigen Entscheidungen für deinen Vierbeiner triffst.

Meist harmlos: Wenn Hunde Gras fressen

Milo, ein vierjähriger Mischlingsrüde, läuft fröhlich über die Wiese. Er schnuppert, hebt kurz den Kopf und knabbert dann ein paar Halme frisches Gras. Danach geht er weiter, schnüffelt am nächsten Busch und spielt später ausgelassen mit seinem Menschen.

Viele Hundebesitzer beobachten genau dieses Verhalten regelmäßig: Der Hund frisst Gras und wirkt dabei völlig gesund. Er spielt, frisst normal, hat keine Verdauungsprobleme und zeigt keine Auffälligkeiten.

Grasfressen ist in den meisten Fällen ein ganz normales Verhalten. Viele Vierbeiner nehmen beim Spazierengehen hin und wieder ein paar Halme auf. Das Fressen von Gras gehört für viele Hunde einfach dazu.

Der genaue Grund ist wissenschaftlich bis heute nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch: Auch gesunde Hunde mit ausgewogener Ernährung zeigen dieses Verhalten.

Worauf du achten solltest, wenn dein Hund Gras frisst

Auch wenn es meist harmlos ist, solltest du beim Grasfressen ein paar Dinge im Blick behalten.

Gras am Straßenrand vermeiden
Gräser an vielbefahrenen Straßen können Schadstoffe aus den Autoabgasen aufnehmen. Deshalb sollte dein Hund dort möglichst kein Gras fressen.

Gedüngte Felder meiden
An Feldrändern werden häufig Dünger oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Diese Stoffe können für Hunde gesundheitsschädlich sein. Achte darauf, wo dein Vierbeiner unterwegs ist.

Giftpflanzen erkennen
Achte darauf, dass dein Hund keine giftigen Pflanzen frisst. Hierzu zählen immergrüne Pflanzen wie Eibe oder Efeu, aber auch Goldregen, Tollkirsche, Fingerhut, Eisenhut und Rittersporn.

Viele dieser Pflanzen kommen auch in Gärten oder Parks vor. Es lohnt sich, sich mit den Pflanzen in deiner Umgebung vertraut zu machen – vor allem, wenn dein Hund leidenschaftlich gerne an Grünzeug knabbert.

Hundekot Konsistenz: Was sie dir verrät

Die Konsistenz des Kots ist oft das Erste, was auffällt und häufig auch das, was sich am schnellsten verändert. Sie gibt dir einen sehr direkten Hinweis darauf, wie gut die Verdauung deines Hundes gerade funktioniert. Um die Konsistenz besser einordnen zu können, hilft die Kot-Skala von 1 bis 7. Sie zeigt dir, ob sich der Kot im optimalen Bereich bewegt oder ob der Darm gerade Unterstützung braucht.

Im Idealfall liegt der Kot deines Hundes im Bereich 3 bis 4: gut geformt, weich, aber stabil. Die Verdauung arbeitet ruhig und ausgeglichen. Liegt der Kot dauerhaft darunter (sehr hart) oder darüber (sehr weich bis wässriger Kot), lohnt es sich genauer hinzuschauen.

  • Zu harter Kot (Stufe 1–2): Kann darauf hindeuten, dass dein Hund zu wenig Flüssigkeit bekommt oder die Ration zu wenig Ballaststoffe enthält.
  • Zu weicher Kot (Stufe 5–7): Spricht dafür, dass der Darm gereizt ist, zum Beispiel durch Stress, Futterunverträglichkeiten, Futtermittelallergien, Stoffwechsel-Ungleichgewicht oder eine Infektion.

Typisch ist auch: Kot erst fest dann dünn. Das zeigt oft, dass der vordere Teil der Verdauung noch stabil arbeitet, der hintere Darm (der Dickdarm) aber bereits empfindlich reagiert. Ursachen können sein:

  • Stress (z. B. Aufregung beim Spaziergang)
  • Futterunverträglichkeiten und Allergien
  • Bakterielle oder virale Infekte
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

Wenn dein Hund regelmäßig außerhalb des optimalen Bereichs liegt, ist das ein klares Signal: Die Verdauung braucht Unterstützung. In den meisten Fällen funktioniert das über die Ernährung.

Die Kot-Skala beim Hund im Überblick

Diese Tabelle hilft dir, auf einen Blick zu erkennen, was normal ist und was nicht, ganz ohne unappetitliche Hundekot-Bilder:

StufeBeschreibungBedeutung
1sehr hart, trocken, krümeligzu wenig Flüssigkeit, evtl. Verstopfung
2feste Wurst, trocken mit Rissennoch eher zu fest, Flüssigkeit/Ballaststoffe prüfen
3gut geformt, stabil, leicht aufzunehmenidealer Zustand
4weich, verliert leicht die Formnoch im Normbereich
5sehr weich, feucht, kaum StrukturVerdauung leicht gestört
6breiig, keine feste Formdeutliche Verdauungsprobleme
7flüssig, wässrigDurchfall (Handlungsbedarf)

Zeigt dein Hund regelmäßig Kot der Stufen 1 oder 5–7, solltest du genauer hinschauen und die Ursache klären.

Gründe für Durchfall gibt es viele. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, schau dir unbedingt unseren Artikel dazu an – dort gehen wir noch detaillierter auf Ursachen und Lösungen ein: Durchfall beim Hund: Was dahintersteckt und wie du richtig reagierst

Farbe des Hundekots: Was sie über die Gesundheit deines Hundes aussagt

Neben der Konsistenz ist die Farbe des Kots ein wichtiger Hinweisgeber. Braun ist der Normalfall, aber auch hier gibt es Nuancen von hellbraun bis dunkelbraun.

  • Hundekot gelb: kann darauf hindeuten, dass Fett nicht richtig verdaut wird oder die Gallenblase beteiligt ist.
  • Hundekot grün: entsteht häufig, wenn dein Hund Gras gefressen hat, kann aber auch mit der Galle zusammenhängen.
  • Hundekot rötlich-orange: kann von Möhren, Rote Beete, Süßkartoffel oder Kürbis kommen. Die Färbung kann aber auch von einer Gallen- oder Leber-Erkrankung verursacht sein oder frisches Blut anzeigen. Dann ist ein Tierarztbesuch ratsam.

Besonders aufmerksam solltest du werden, wenn:

  • der Kot sehr dunkel oder schwarzer Kot ist
  • oder außen schwarz und innen braun erscheint

Das kann auf Blutungen im oberen Magen-Darm-Trakt hindeuten und sollte unbedingt abgeklärt werden. Bei Blut im Kot gilt: lieber einmal zu viel zum Tierarzt als zu wenig.

Beimengungen im Kot: Schleim, Würmer & Co.

Nicht nur Farbe und Konsistenz sind wichtig. Auch das, was zusätzlich im Kot zu sehen ist. Durchsichtiger Schleim im Kot beim Hund deutet oft auf eine Reizung oder Entzündung im Darm hin. Würmer erkennst du manchmal als kleine weiße Fäden oder reiskornartige Strukturen.

Unverdaute Futterreste können verschiedene Ursachen haben:

  • die Nahrung wurde nicht optimal aufgeschlossen
  • die Zubereitung war nicht ideal
  • oder die Darmflora ist aus dem Gleichgewicht

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine große Rolle: Eine gut aufgebaute, leicht verdauliche Ration kann den Darm enorm entlasten. Wenn du die Darmgesundheit gezielt unterstützen möchtest, schau dir unseren Blogbeitrag dazu an: Darmflora beim Hund aufbauen mit Hausmitteln – 6 natürliche Helfer für eine gesunde Verdauung

Wenn die Verdauung aus dem Gleichgewicht gerät

Viele Verdauungsprobleme lassen sich durch gezielte Ernährung unterstützen. Besonders bewährt haben sich:

  • leicht verdauliche Schonkost
  • frisch gekochte Zutaten
  • die klassische Moro’sche Karottensuppe, die den Darm beruhigen kann

Zum Rezept für die Morosche Möhrensuppe

Durchfall lässt sich manchmal schnell und sanft beheben mit einfachen Hausmitteln: 9 Hausmittel gegen Durchfall beim Hund

Wann solltest du zum Tierarzt?

Veränderungen im Kot sind nicht immer schlimm, sollten aber ernst genommen und beobachtet werden. Du solltest zum Tierarzt gehen, wenn:

  • der Kot über mehrere Tage auffällig bleibt
  • dein Hund zusätzlich Symptome zeigt (Erbrechen, Fieber, Müdigkeit)
  • Blut oder viel Schleim sichtbar ist
  • dein Hund sehr häufig oder ungewöhnlich selten Kot absetzt

Bei Welpen oder älteren Hunden gilt: lieber früher handeln. Hier solltest du im Zweifel unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache untersuchen zu lassen.

Auf einen Blick: Hundekot richtig einordnen

Unsere Hundekot-Tabelle zeigt dir auf einen Blick, was normal ist und was nicht, damit du die Gesundheit deines Hundes noch besser im Blick hast:

KategorieNormalAuffälligMögliche Ursache
Konsistenzgeformt, weich, stabilsehr weich / flüssigDurchfall, Infekt, Unverträglichkeit
erst fest, dann dünnStress, Darmreizung
sehr hart / trockenZu wenig Flüssigkeit
Farbemittel- bis dunkelbraungelbFettverdauung, Galle
grünGras, Galle
schwarzBlut (oberer Verdauungstrakt)
sehr hellLeber-/ Galleprobleme
rötlich-orangeFrisches Blut, Gallen-/Lebererkrankung, aber auch Möhre, Rote Beete etc.
BeimengungenkeineSchleimDarmentzündung
BlutVerletzung, Entzündung
WürmerParasiten
Häufigkeit1-4x täglichdeutlich mehr oder wenigerErnährung, Verdauungsprobleme

Fazit: Ein kurzer Blick, der viel bewirken kann

Auch wenn es kein appetitliches Thema ist: Der Blick auf den Kot deines Vierbeiners gehört einfach dazu. Er ist ein wichtiger Hinweis auf die Gesundheit des Hundes. Er hilft dir, Veränderungen früh zu erkennen, die Ernährung besser zu verstehen und deinem Hund genau das zu geben, was er braucht.

Denn am Ende geht es um genau das: einen gesunden Bauch, ein gutes Gefühl und einen rundum glücklichen Hund.

Was verrät der Hundekot?

Gut geformt, braun, weder zu hart noch zu weich und leicht aufzunehmen
Nicht immer, aber wenn es häufiger vorkommt, sollte die Ursache abgeklärt werden. Parasiten wie Giardien können eine Rolle spielen.  
Das kann auf Stress oder eine Reizung im Darm hinweisen und sollte beobachtet werden. Ziehe im Zweifel deinen Tierarzt hinzu. 
Gelber Kot beim Hund ist oft ein Hinweis auf Probleme bei der Fettverdauung oder der Galle. 
Hast du den Verdacht auf Blut im Kot, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Du willst noch mehr rund um das Thema Hundegesundheit wissen? In „Vets antworten“ findest du weitere Artikel von unseren Tierärzten. Für einen gesunden und rundum glücklichen Hund.

Über LuckyChef

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